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Geschichte Seide und Seidenschmuck |
Schon bei den alten Indus und im alten China war Seide bekannt. Der Ursprung der Geschichte von Seide liegt ca. im 3 Jahrtausend v. Chr. und ist mehr von Sagen und Legenden als Tatsachen umrankt.
Der Sage nach soll in China der legendäre Kaiser Fu Xi als erster auf den Gedanken gekommen sein, Seidenraupen zur Herstellung von Gewändern aus Seide zu nutzen. Fu Xi gilt auch als Erfinder eines mit Seidenfäden bespannten Saiteninstruments. Die Sage nennt noch einen weiteren berühmten Kaiser: Shennong, den „Gott des Ackerbaus“, der das Volk gelehrt haben soll, Maulbeerbäume und Hanf anzubauen, um Seide und Hanfleinen zu gewinnen. Xiling, die Gattin des Gelben Kaisers Huáng Dì, hat angeblich im 3. Jahrtausend v. Chr. dem Volk die Nutzung von Kokons und Seide zur Herstellung von Kleidungsstücken beigebracht.
Es war bei Todesstrafe verboten, die Eier und Raupen der Seidentiere außer Landes zu bringen. Doch durch den angeblichen Schmuggel der Eier zweier Mönche nach Konstantinopel und deren erlernten Wissens über die Herstellung von Seide, wurde eine Produktion von Seide auch außerhalb Chinas möglich.
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Entstehung und Herstellung von Seide |
Die meisten Seidenraupen ernähren sich von Maulbeerblättern, deshalb wird auch oft von Maulbeerseide gesprochen. Um Seide von ausgezeichneter Qualität zu erhalten, müssen die Seidenraupen unter bestimmten Bedingungen aufgezogen werden.
Aus den Eiern schlüpfen die Seidenrauben. Diese Rauben verpuppen sich, indem sie einen Kokon aus feinen Seidenfäden mit bis zu 300.000 Windungen um sich herum legen. Dieser Kokon ist das wertvolle und wird für die eigendliche Herstellung der Seide verwendet. Mit Hilfe von Heißwasser oder Wasserdampf werden die Raupen am schlüpfen gehindert und abgetötet, damit die feinen Kokonfäden aus Seide nicht zerstört werden. Danach wird der Kokon in einem Stück abgewickelt (abgehaspelt) und anschließend gekocht, so verschwinden gelbliche und andere Verfärbungen und die Seide wird rein weiß. Die Seidenfäden werden durch das Kochen dünner, geschmeidiger und glänzender. Anschließend wird die Seide häufig noch chemisch weiter veredelt. Mehrere Seidenfäden werden miteinander verzwirnt. Durch unterschiedliches Verzwirnen entstehen Schussfäden / Kettfäden. Typische Gewebearten für die Weiterverarbeitung von Seide sind Chiffon, Satin und Taft.
Durch unterschiedliche Webverfahren entstehen verschiedene Qualitäten von Seide:
- Bouretteseide (minderwertigste Seide) - Wildseide / Tussahseide - Maulbeerseide (hochwertigste Seide) - Haspelseide (feinste und glänzendste Seide) - Dupionseide (eine Art der Wildseide)
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Seide findet überwiegend Verwendung in der Mode, wie beispielsweise bei Ober- und Unterbekleidung, aber auch bei Modeaccessoires, wie Seidentücher, Seidenschals oder Seidenschmuck. Seide wird aber auch für Wohntextilien und Dekostoffe verwendet, wie Seidenkissen, Seidenvorhänge oder Seidenbettwäsche.
Seide ist ein sehr rubustes und elastisches Material und bietet daher viele Einsatzmöglichkeiten bei Mode- und Wohntextilien.
Wir verwenden Seide in Kombination mit Glas. Die handgefertigten Glasschmuckstücke werden durch Glasverschmelzung gefertigt. In der Fusing-Technik oder Lamp-Work-Technik wird das Glas bei Temperaturen zwischen 800°C und 1200°C geschmolzen, verformt und in die endgültige Form gebracht. Jedes Schmuckstücke aus Glas ist ein Unikat, genauso wie die passenden Seidenbänder und Seidentücher. Von Hand wird die Seide für das Schmuckstück ausgewählt und gefertigt.
Ein großer modischer Vorteil von Seide und Glas, sind die unterschiedlichen Kombinations- und Tragemöglichkeiten. Der Seidenschmuck lässt sich zu vielen Modestücken kombinieren, ob elegant und schick, sportlich und dynamisch, oder einfach leger und stylisch.
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 Seidenschmuck aus SEIDE & Glas |  SEIDE & Glas Art-Nr. 1116 zum OnlineShop |  Seidenschmuck aus SEIDE & Glas |
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Pflegetipps für Seide und Seidenschmuck |
Vor dem Waschen der Seidenbänder oder Seidenschals die Glas- , Silber- und Goldteile entfernen. Seide ist wasserempfindlich und muß sorgsam von Hand gewaschen werden. Es ist ratsam ein Waschmittel speziell für Seide zu verwenden und alle Seifenrückstände vollständig zu entfernen. Seide wird sonst schnell stumpf und glanzlos. Den Spülwasser ein Teelöffel Weinessig hinzufügen und die Seide glänzt wieder. Dunkle und gemusterte Seide nur im kalten Wasserbad waschen, Seide nie einweichen. Seide nicht auswringen oder im feuchten Zustand ziehen, sie ist so sehr formempfindlich. Die Seide nach dem Waschen in ein trockenes Handtuch einwickeln und leicht auswringen. Im flachen Zustand trocknet die Seide am besten und bleibt in Form. Seide nicht bleichen oder im Wäschetrockner trocknen. Seide bei mittlerer Stufe im leicht feuchtem Zustand und von der Rückseite bügeln. Seide nicht mit Parfum oder Deo besprühen, kein Wasser zur Fleckentfernung verwenden Seide vor starker Sonnenbestrahlung schützen, die Farben verblasen und die Seide vergilbt.
Eine chemische Reinigung von Seide ist ebenfalls möglich.
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Herstellung Seidenschmuck |
 Seidenschmuck aus SEIDE & Glas |
Seidenschmuck besteht zum Hauptteil aus Seide. Diese wird geknotet, gedreht, gekordelt oder geflochten. Durch verschiedene farbige Seidenbänder entstehen so schöne Effekte.
Seidenschmuck kann auch kombiniert werden, zum Beispiel mit Glas. Hierbei wird der Glasanhänger oder die Glasperlen mit den Seidenbändern verknotet oder verflochten. Durch das Einbringen von Schmuckteilen aus 925er Sterling Silber, Gold und Edelsteinen wird der Seidenschmuck vollendet.
Unsere Schmuckstücke aus Seide und Glas entstehen in Handarbeit im eigenem Atelier. Vom Design- Entwurf bis zum fertigen Schmuckstück entstehen so Unikate in hoher Qualität aus dem Hause SCHLiEKER.
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Schlagwörter:
Seide, Glas, Schmuck, Seidenschmuck, Schmuckstücke, Glasschmuckstücke, Geschichte, Entstehung, Herstellung, Halsschmuck, Seidenband, Halsband, Halskordel, Glasschmuck, Anhänger, Kettenanhänger
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