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Geschichte von Armschmuck |
Armschmuck hat eine lange Geschichte, die man bis in die Zeiten der Ägypter zurückverfolgen kann. Auch hier lässt sich wieder feststellen, dass Schmuck als Privileg der herrschenden Klasse galt. Schmuck verdeutlichte die Klassenunterschiede und bleibt das Sinnbild für Reichtum und Macht. Nicht nur Frauen sondern auch Männer verzierten sich vom Handgelenk bis zum Oberarm mit Armreifen.
Als Urform der vielen Arten des Armschmuckes kann man die Armbänder bezeichnen, die einmal oder mehrmals und den Arm gewunden wurden. Besonders der Oberarmschmuck wurde in der Zeit der Antike besonders beliebt, weil man zu dieser Zeit den Arm vollkommen frei trug.
Das Armband diente auch bei Jägern und Kriegern als Schutzschild vor Schwerthieben. Männliche Krieger der Kelten trugen silberne Armreife als Ausdruck ihrer Machtposition und als Zeichen ihres Adels.
Heute, in unserer Zeit, trägt man besonders gern Armschmuck am Unterarm und Handgelenk in Form von Armbändern, Armketten und Armreifen oder Armspangen für den Oberarm.
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Formen und Arten von Armschmuck |
Es gibt viele unterschiedliche Arten von Armschmuck. In unterschiedlichen Breiten zieren Armreifen das Handgelenk. Sie sind aus harten Materialien wie zum Beispiel Metall, ring- oder halbringförmig und werden locker um das Handgelenk getragen, während man Armspangen straff trägt.
Armreifen in geschlossener Form müssen so groß sein, dass sie ohne Probleme über die Hand gestreift werden können. Der offene Armreif, genannt Römerreif, ist als offene Spange gearbeitet und kann so leichter angelegt werden. Er muss hierbei nicht über die gesamte Hand gestreift werden, sondern kann mit der Schmalseite des Handgelenkes durch die Öffnung der Spange gezogen werden.
Bei Klappreifen sind die beiden Hälften des Reifes um ein Scharnier beweglich, welches mit einem Schnepperverschluss geschlossen wird. Der Klappreifen muss nur so groß sein, dass er um den Unterarm passt, während sich der geschlossene Armreif über die Hand schieben lassen muss.
Armbänder bestehen aus flexiblen Materialien wie Kettengliedern aus Metall oder aber auch aus Lederbändern, Seide oder Satin.
Oberarmreifen oder Oberarmspangen werden direkt am Oberarm getragen. Es gibt diesen Armschmuck in unterschiedlen Ausführungen, beispielsweise in filigraner Form oder robuster.
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Materialien von Armschmuck |
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Armschmuck gibt es in unterschiedlichen Materialien und Kombinationen:
- Armschmuck aus edlen oder unedlen Metallen, wie Silber, Gold oder Edelstahl
- Armschmuck aus Bändern, Kordeln und Schnüren aus Leder, Seide oder Satin
- Armschmuck aus Perlen, wie Süsswasser- perlen, Muschelkernperlen oder Tahitiperlen
- Armschmuck aus Holz, wie beispielsweise Ebenholz, Rosenholz oder Kokosholz
- Armschmuck aus Edelsteinen als Perlen, facettierten Perlen, Rondellen und Linsen, wie Onyx, Hämatit, Amethyst oder Rubin
- Armschmuck aus Glas und Glasperlen
- Armschmuck kombiniert aus unterschied- lichen Materialien, Perlen, Gold, Silber ...
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Pflegehinweise für Armschmuck |
Da Armschmuck meist am Unterarm getragen wird, kommt es häufig zu größeren Abnutzungen und Gebrauchserscheinungen als bei anderem Schmuck. Eine regelmäßig Reinigung ist daher vom Vorteil, damit zusätzlicher Schmutz nicht weitere Kratzer verursachen kann.
Armschmuck aus Perlen, wie Edelsteinen, Holz oder auch Muschelkernperlen, sollte sorgsammer behandelt werden, als Armschmuck aus reinem Gold oder Silber. Viele Perlen reagieren empfindlich auf Wasser oder Kosmetikstoffe. Ein Tragen des Armschmuck während sportlichen Aktivitäten, beispielsweise im Wasser oder auch Saunieren, ist ebenfalls nicht zu empfehlen. Empfindliche Schmuckstücke verlieren so schnell ihren schönen Glanz und Geschmeidigkeit.
Zur Aufbewahrung empfehlen wir immer die zugehörigen Etuis oder Schmuckbeutel.
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Schlagwörter:
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